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Kommandeure:   13.10.40 - 20.06.41


01.07.41 - 25.11.41


25.11.41 - 28.02.42

01.03.42 - 21.12.42



10.01.43 - 31.03.43

31.03.43 - 21.04.43
Oberst
Dr. Herbert Olbricht

Oberstleutnant Stephan
(gefallen am 25.11.1941)

Major Mildebrath

Hauptmann
von Senfft zu Pilsach
(m.d.Führung beauftragt)

Oberst Stenkhoff

Hauptmann Rohr
(m.d.Führung beauftragt, am 21.April 42 verwundet)
 
Gliederung: · Regimentsstab
  · Panzerabteilung I (Kompanie 1-4)
  · Panzerabteilung II (Kompanie 5-8)
 
Aufstellung:  
Aufgestellt am 15. Oktober 1935 mit zwei Abteilungen und der 3. Panzerdivision unterstellt. Bei Kriegsbeginn bestand das Regiment aus 63 Panzer Typ I, 77 Panzer Typ II, 3 Panzer Typ III, 9 Panzer Typ IV und 8 Panzerbefehlswagen. Nach dem Polenfeldzug verlegte das Regiment nach Westen.
 
Kämpfe / Aufträge:  
Am 15. Februar 1941 erfolgte die Unterstellung unter die 5. leichte Division. Bei der Verladung der Panzer nach Afrika fing das Schiff "Leverkusen" Feuer, was den Verlust von 10 Panzern Typ III und 3 Panzern Typ IV zur Folge hatte. Bis zum 10. März 1941 landete der Rest des Regiments, bestehend aus 25 Panzer Typ I, 45 Panzer Typ II, 61 Panzer Typ III, 17 Panzer Typ IV und 7 Panzerbefehlswagen in Tripolis, von wo es am 12. März zur Front aufbrach. Zum ersten Gefecht mit den Engländern kam es am 31. März 1941 bei der Umgehung von Marsa el Brega. Bei einem Gefecht mit 19 Mark IVA Cruiser-Panzern konnten fünf gegnerische Panzer zerstört und einer beschädigt erbeutet werden. Gleichzeitig gingen zwei Panzer Typ III und ein Panzer Typ IV verloren. Nach der Durchquerung des Gebirges griffen die 25 noch einsatzfähigen Panzer am 11. April 1941 den südwestlichen Rand von Tobruk an. Alle anderen Panzer waren mit Motorschäden liegen geblieben, da man zu diesem Zeitpunkt noch keine angepassten Sandfilter hatte. Trotz aller Versuche gelang es bis zum 1. Mai nicht, die Festung Tobruk zu erobern.
Beim britischen Gegenangriff, dem Unternehmen "Brevity", stand das Regiment noch bei Tobruk und wurde erst beim zweiten Angriff der Briten am 15. Juni, dem Unternehmen "Battleaxe" herangezogen. An diesem Tag verfügte das Regiment über 96 einsatzbereite Panzer (ohne Panzer Typ I und Panzerbefehlswagen). Das Regiment bekämpfte am 16. Juni die 2nd und 6th der 7th Armoured Brigade und vernichtete zusammen mit dem Panzerregiment 8 und der I./Flakregiment 33 insgesamt 65 Mk II und 29 Cruiser Tanks. Die eigenen Ausfälle betrugen zwei Panzer Typ II und zwei Panzer Typ III. Ersatzpanzer für die beim Brand der "Leverkusen" verlorenen Fahrzeuge und der Ersatz für Gefechtsverluste kamen erst zwischen August bis Oktober nach Lybien, die Fahrzeuge mußten dann aber noch den weiten Weg zur Front bewältigen. Insgesamt erhielt das Regiment zu diesem Zeitraum 4 Panzer Typ II, 25 Panzer Typ III und 5 Panzer Typ IV zugewiesen. Die ersten Fahrzeuge erreichten das Regiment am 5. Januar 1942. Am 15. September 1941 erfolgte die Aufstockung auf acht Kompanien, die 3. und 7. wurden neu errichtet.

Beim britischen Unternehmen "Crusader" hatte das Regiment einen Bestand aus 35 Panzern Typ II, 68 Panzer Typ III, 17 Panzer Typ IV und 4 großen Panzerbefehlswagen. Einen Tag nach Beginn der Offensive, am Abend des 19. November 1941 waren es noch 24 Panzer Typ II, 45 Panzer Typ III und 14 Panzer Typ IV. Nach Gefechten bei Sidi Omar am 20. November 1941 bestand das Regiment an diesem Abend noch aus 22 einsatzbereiten Panzern Typ II, 47 Panzern Typ III und 13 Panzern Typ IV. Am 21. November mußten die Angriffe des Regiments wegen Munitionsknappheit abgebrochen werden. Mit der letzten Munition konnten die angreifenden Briten abgeschlagen werden. Der Bestand sank an diesem Tag auf 22 Panzer Typ II, 34 Panzer Typ III und 11 Panzer Typ IV. Das Regiment verbrachte die Nacht nordöstlich von Belhamed. Am 22. November griff das Regiment bei Abiar el Amar an und griff das Flugfeld Sidi Rezegh an. Nach heftigen Gefechten konnte das Flugfeld genommen werden, Umgehungsversuche des Feindes konnten von der 3./Flak-Regiment 18 vereitelt werden. Die Stärke des Regiments sank auf 18 Panzer Typ II, 32 Panzer Typ III und 7 Panzer Typ IV. Am 23. November gegen Abend litt das Regiment wieder unter Nachschubproblemen, der Treibstoff ging aus. Trotzdem konnten zahlreiche gegnerische Panzer bis in die Nacht vernichtet werden. Der Bestand sank auf 18 Panzer Typ II, 26 Panzer Typ III und 7 Panzer Typ IV.

Die Panzerregimenter deckten nun den Rückzug der Panzergruppe Afrika. Danach bezog das Regiment Verteidigungsstellungen bei El Agheila. Bei Beginn der neuen Offensive war das Regiment nicht wesentlich verstärkt worden, es bestand aus 7 Panzern Typ II, 16 Panzern Typ III, 3 Panzern Typ IV und 2 Panzerbefehlswagen. Am dritten Tag der Offensive stieß das Regiment auf die britische 2nd Armoured Brigade. Im Laufe des Gefechtes wurden 23 Panzer, acht Geschütze und zwei Pak vernichtet. Nach weiterer Verstärkung, vor allem durch die Zuführung der 3. und 7. Kompanie, hatte das Regiment am 25. Mai 1942 vor Beginn der Offensive auf Tobruk einen Bestand aus 29 Panzern Typ II, 107 Panzern Typ III kurz und 15 Panzern Typ III lang, 19 Panzern Typ IV und 4 Panzerbefehlswagen. Nach der Einnahme von Tobruk stieß das Regiment weiter bis nach Ägypten vor. Am 31. August 1942 kam es bei El Alamein zur letzten deutschen Offensive. Zu deren Beginn hatte das Panzerregiment 5 noch 14 Panzer Typ II, 50 Panzer Typ III kurz, 39 Panzer Typ IIl lang, 7 Panzer Typ IV kurz und 14 Panzer Typ IV lang. Der Durchbruch durch die britische Front mißlang, das DAK wurde in die Defensive gedrängt.

Am 24. Oktober 1942 begannen die Briten ihre erste Gegenoffensive. Am Vorabend waren beim Panzerregiment 5 noch 18 Panzer Typ II, 43 Panzer Typ III kurz, 43 Panzer Typ III lang, 6 Panzer Typ IV kurz und 15 Panzer Typ IV lang einsatzbereit. Nachdem der Durchbruch der Briten verhindert werden konnte, sank diese Zahl bis zum 2. November auf 9 Panzer Typ II, 28 Panzer Typ III kurz, 20 Panzer Typ III lang, 4 Panzer Typ IV kurz und 11 Panzer Typ IV lang. Trotzdem mußte sich das DAK aus Ägypten zurückziehen. Das Regiment ging bei diesem Rückzug und bei der Kapitulation der deutschen Streitkräfte in Afrika am 13. Mai 1943 vollständig verloren.