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Das „Kriegsverdienstkreuz“ (kurz KVK)

wurde als Orden am 18. Oktober 1939 in 2 Klassen und 2 Ausführungen gestiftet:
- das KVK mit Schwertern 2. Klasse (bronzefarbig) am schwarz-weiß-roten Ordensband
- das KVK ohne Schwerter 2. Klasse (bronzefarbig) am schwarz-weiß-roten Ordensband
- das KVK mit Schwertern 1. Klasse (silberfarbig) als Steckkreuz
- das KVK ohne Schwerter 1. Klasse (silberfarbig) als Steckkreuz
- das Ritterkreuz des KVK (silberfarbig) mit und ohne Schwertern als Halskreuz,
Später wurde das Klassement auch noch um ein „Goldenes Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuz“, ebenfalls in der Ausf. mit und ohne Schwerter erweitert.

Das KVK 2. und 1. Klasse mit Schwertern wurde: „für Verdienste bei Einsatz unter feindlicher Waffenwirkung oder der militärischen Kriegsführung, die noch keine Würdigung durch das Eiserne Kreuz finden können“ auch während des Afrika-Feldzuges verliehen.
Die Ausf. ohne Schwertern wurde verliehen: „ für Verdienste bei der Durchführung sonstiger Kriegsaufgaben bei denen ein Einsatz unter feindlicher Waffenwirkung nicht vorlag“ – z.B. an Beschäftigte in der Rüstungsindustrie.

Das „Kriegsverdienstkreuz mit Schwerter“ (Bild 1 und 2) hat bei einer Größe von ca. 48 mm die Grundform eines „Malteserkreuzes“ mit spitz zulaufenden Ecken der Kreuzarme, einem runden Medaillon im Zentrum und durch das Zentrum gehende gekreuzte Schwerter. Die Vorderseite zeigt im Medaillon das Hakenkreuz und auf der Rückseite das Stiftungsjahr 1939. Das Ordensband hat wie beim Eisernen Kreuz die Farben des Deutschen Reiches, jedoch in einer anderen Zusammenstellung. Die Trageweise war wie beim Eisernen Kreuz.

Der Beliehene erhielt eine Verleihungsurkunde. Die abgebildete Verleihungsurkunde (Bild 3) stammt von einem Gefreiten in der Werkstatt-Kompanie der in Tunesien eingesetzten Tiger-Abt. 501.