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Anders als die vorangehenden Stufen wurde das „Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes“ als Halsorden getragen. In der Form dem EK 2 sehr ähnlich, weicht es jedoch in der Größe ab. Die Kantenlänge der Kreuzarme beträgt ca. 48 – 49 mm. Das Ordensband, mit dem das Ritterkreuz am Hals getragen wurde ist ebenfalls dem des EK 2 ähnlich, jedoch breiter.
Obwohl die Voraussetzungen für die Verleihung des Ritterkreuzes sehr hoch angelegt waren, zeigte es sich im Verlauf des Krieges, dass weitere Abstufungen nötig waren um wiederholte beispielhafte Tapferkeitsleistungen zu würdigen.

Bis 1944 wurden folgende Stufen des Ritterkreuzes eingeführt:
1. 09.1939 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, mit ca. 7800 Verleihungen
3. 06.1940 das Ritterkreuz mit Eichenlaub, 882 Verleihungen
21.06.1941 das Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern, 160 Verleihungen
15.07.1941 das Ritterkreuz m. Eichenlaub, Schwertern u. Brillanten 27 Verleihungen
Darunter auch folgende u. a. im Afrika-Feldzug eingesetzte Soldaten: Oberleutnant Marseille,
Feldmarschall Rommel, Feldmarschall Kesselring, General Ramcke.

29.12.1944    das Ritterkreuz m. goldenem Eichenlaub, Schwertern u. Brillanten wurde nur einmal an den Oberst der Luftwaffe Rudel verliehen.

Bild 1 zeigt eine originalgetreue Reproduktion des Ritterkreuzes mit Eichenlaub und Schwertern. Bei der Ausf. mit Brillanten sind das Eichenlaub und die Schwertgriffe mit kleinen Brillanten besetzt.


General-Feldmarschall Erwin Rommel
Neben dem Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern trägt er auch den ebenfalls am Hals getragenen Orden „Pour le Merite“ – die nach dem Großkreuz des EK höchste militärische Auszeichnung des 1. Weltkrieges
(Bild2).

          
Der mit damals 19 Jahren jüngste Ritterkreuzträger des Deutschen Afrikakorps Günter Halm, Gefreiter, Richtschütze an einer Panzer-Abwehr-Kanone, kurz nach der Ordens-Verleihung. Innerhalb weniger Tage wurden ihm das EK 2, das EK 1 und das Ritterkreuz verliehen (Bild3).