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Am 16.11.2014 folgte unsere Bundesgeschäftsführerin, Barbara Weitpert, der Einladung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zur Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2014 im Plenarsaal des deutschen Bundestages. Nach erfolgter Überprüfung, durch Kontrollcontainer und Sicherheitsschleusen, wurde Sie von einen persönlichen Guide in den Reichstag geleitet, und nahm Platz in Reihe 9. Punkt 13.30Uhr begann die Veranstaltung mit dem Liebig-Chor aus Giessen mit dem „Ave verum“. Danach begrüßte der Präsident des Volksbundes, Herr Markus Meckel, die Anwesenden. Der Tenor seiner Rede bezog sich zum größten Teil auf den 1. Weltkrieg. Es folgte das „Adagio aus dem Notturno für Harmoniemusik“, vorgetragen von einem Bläserensemble des Musikkorps der Bundeswehr. Weiter ging es mit einer Lesung: ein Dialog zwischen der Bildhauerin Käthe Kollwitz und ihrem Sohn Peter, der im 1. Weltkrieg kurz nach seiner Einberufung, im September 1914 in Flandern gefallen ist. Vorgetragen von dem Liebig-Chor, Giessen, erfolgte erneut ein Beitrag „Abendlied“ von Gabriel Rheinberger. Der israelische Diplomat Avi Primor hielt die Gedenkrede ebenfalls mit dem Schwerpunkt 1. Weltkrieg. Des weiteren jüdische Soldaten, die mit Begeisterung für das Kaiserreich kämpften, dem Eichmann-Prozess, der Aufarbeitung des Holocaust, die Aussöhnung mit Deutschland (Zitat: „ Die Jugend in Israel hat verstanden, dass wir es heut zu Tage mit einem anderen Deutschland zu tun haben“). Es folgte die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“. Das Totengedenken sprach Bundespräsident Joachim Gauck. Nach einer Gedenkminute und dem „guten Kameraden“ (Trompetensolo) rundetedie Nationalhymne die Feierstunde ab. Abschließend wurde zum Empfang, bei Sekt und Häppchen, in die Glaskuppel des Bundestages gebeten. Kameradin Weitpert wurde dort den Volksbundpräsidenten, Herrn Meckel, vorgestellt.